Aktuell
Studenten brauchen Ihre Hilfe!
08.02.2010
Beim Erdbeben in Haiti haben auch viele Studenten ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Sie wissen nicht, wie sie ihr weiteres Sutdium finanzieren sollen. Vielleicht gibt es Menschen, die gern ein Stipendium von 40 bis 50 EUR im Monat für eines dieser Mädchen bezahlen möchten. Die Abwicklung läuft wie bei den Kinderpatenschaften der Haiti Hilfe Schramberg.
Lunise Milien, 23 Jahre
Studiert im 3. Jahr Medizin. Sie befand sich im Universitätsgebäude, als dieses auf die Studenten stürzte. Sie wurde aus den Trümmern herausgezogen. Ihr rechter Arm ist vewundet und gebrochen. Sie hat alles, ,was sie besaß, verloren. Sie würde so gern ihr Studium fortsetzen.
Suzanne Marcelin, 23 Jahre
Studierte im 3. Jahr an der Schule für Krankenschwestern. Beim Erdbeben ist ihr ein Balken des Schulgebäudes auf sie gefallen und hat ihr den linken Vorderarm und das linke Bein gebrochen. Man mußte ihr das Bein amputieren. Mit einer finanziellen Hilfe könnte sie sich beruflich umorientieren.
Youdeline Joseph, 26 Jahre
Studentin in medizinischen Laborarbeiten, hat das linke Bein gebrochen. Sie wurde operiert. Mit einem Stipendium könnte sie sogar in Cap-Haitien weiterstudieren.
Carla Day, 20 Jahre
Studierte im 2. Jahr an der Schule für Krankenschwestern. Das Gebäude stürzte über sie zusammen, aber sie kam mit dem Leben davon, man weiß nicht wie. Sie hat aber an beiden Knien schwere Verletzungen. Mit einem Stipendium könnte sie in Cap weiterstudieren.
Alienne Desroses, 25 Jahre
Liegt im Hof des Gymnasiums von Milot (bei Cap) auf der Trage, mit der sie transportiert wurde. Betten kommen erst allmählich an. Vielleicht hat sie das Glück, dass man ihr eines zuteilt, wenn nicht, wird sie auf der Trage bleiben wie so viele andere Verwundete.
Sie wurde aus den Trümmern der Ècole Normale gerettet. Ihr linker Arm mußte amputiert werden. Sie hatte noch keine Nachricht von ihrer Familie in Port-au-Prince. Wir haben ihr unser Telephon geliehen, aber sie konnte niemanden erreichen. Als wir sie 3 Tage später wieder besuchten, strahlte sie, sie konnte mit ihrer Familie Kontakt aufnehmen. Ihre Stimmung ist gut trotz ihres handicaps, das ist unglaublich!