Aktuell
Bericht der Jahreshauptversammlung
02.04.2012
Sie waren gespannt auf die Reiseberichte der Vorstandsmitglieder, die im Februar in Haiti waren, um vor Ort die HHS-Projekte zu sehen. Die Reise diente dem Erfahrungsaustausch zwischen der Schramberger Delegation, den verantwortlichen Projektleitern und den jeweils Betroffenen in Haiti.
Zunächst aber ging es um die Tagesordnung der Jahreshauptversammlung. Laut Jahresbericht und Finanzbericht hat die Haiti-Hilfe zur Zeit 134 Mitglieder. Ihr Beitrag von jährlich 25 Euro deckt die Verwaltungskosten des Vereins. Der Erlös aus der Schmökerstube erbrachte 4.000 Euro. Für die 614 Kinderpatenschaften und 28 Studentenpatenschaften spendeten die Paten insgesamt 277.887 Euro. Für die Schulen, die Alphabetisierung, Baumpflanzung und weitere Einzelprojekte gingen 32.036 Euro ein. Einnahmen minus Verwaltungsausgaben erbrachten 317.937 Euro für die Projekte in Haiti. Aus der Rücklage von 2010 zusätzlich gespeist, konnte die HHS 349.500 Euro für die Haiti-Projekte überweisen, das sind monatlich 29.125 Euro. Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ fügte 57.935 Euro hinzu.
Nach dem Bericht der Revisoren mit Lob und Anerkennung für die Finanzbuchhaltung und die Arbeit des Vorstands wurden Kassier und Vorstand ohne Gegenstimme entlastet.
Bei den Wahlen wurden Ilse Bäumer als 1. Vorsitzende, Nildo Martocchia und Jean-Marc Herrgott als Beisitzer, Sibylle Brugger und Jürgen Mink als Revisoren wieder gewählt.
Danach folgte eine einstündige Darstellung der 17 Tage, die Ilse und Albert Bäumer, Gerti Faßnacht und Jean-Marc Herrgott in Cap-Haitien im Norden Haitis verbrachten.
Die Fotos vermittelten einen lebendigen Eindruck von extremer Armut und den schwierigen Lebensverhältnissen, die man auch in den gezeigten Schulen sehen konnte. Eindrucksvoll waren auch die Bilder von den Festen zu Ehren der Gäste in der Gehörlosenschule, in den Schulen von Ranquitte und Palmari und vom großen Fest der Patenkinder.
Dort wurde gesungen und getanzt und einige Mütter und ehemalige Patenkinder hielten ergreifende Reden als Dank an alle Spender und Helfer. Sie bekundeten ihre Freude, nicht allein zu sein, sondern sich in Verbindung zu wissen mit hilfsbereiten Menschen jenseits des Ozeans.