Arme Kinder

Hoher Preis

Rhythmus, Musik und Tanz sind aus dem haitianischen Leben nicht
wegzudenken, nicht, seit die ersten Sklaven aus Afrika kamen und ihre
Kultur mitbrachten. In einem Land, in dem viele Menschen weder lesen noch schreiben können, drücken sie sich oft durch dieses Medium aus: Ihre Lebensfreude, ihre Trauer, ihre Hoffnung und ihren
Schmerz.

Das Armenhaus Amerikas


Zweihundertundelf Jahre ist es nun her, und eigentlich ist das noch gar nicht so lange, dass die Haitianer ihre Unabhängigkeit erlangt haben (1804). Nach der Kolonialzeit galt Haiti als eines der reichsten Länder der Karibik.

Nachdem im Jahr 1804 die Unabhängigkeit von Frankreich
erkämpft worden war, verlangte die ehemalige Kolonialmacht als Gegenleistung für die Anerkennung der Unabhängigkeit hohe Entschädigungen für die ehemaligen Plantagenbesitzer. Haiti musste sich durch hohe Zahlungsverpflichtungen „freikaufen“ – es zahlte insgesamt 90 Millionen Gold-Franc an Frankreich. Diese Zahlungen, die fast das ganze 19. Jahrhundert hindurch andauerten, überstiegen die Leistungskraft Haitis.

Durch seine politische Instabilität, die Umstellung der Landwirtschaft von der Deckung des eigenen Bedarfs auf die Exporte in die USA sowie die langjährige Misswirtschaft entwickelte sich Haiti zum „Armenhaus Amerikas“.

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