Die Mädchen im Institut

Schuleprojekte

1983 war es endlich soweit: Bischof Gayot konnte die Schule einweihen, deren Bau Marie-Cécile Dumontier leitete. So war der Grundstein für unser Engagement in den Schulen um die Stadt und Pfarrgemeinde Ranquitte gelegt, die schon damals drei weitere Schulen zählte: Ranquitte, Duverger, Bas-la-Rivière. Die Notwendigkeit zur Bildung war so groß, dass wir mit Spendengeldern den Bau von den Schulen in Gaspard (1992) und später noch in Haut-Pont de Gingembre (2008) ermöglicht haben. 

Außer uns finanzieren auch andere Institutionen in der Landgemeinde weitere Schulen in Ranquitte, Garde Paul und Bas-la-Rivière. Heute können um die 1500 Schüler die Grundschulen der Pfarrgemeinde Ranquitte besuchen. Inzwischen trägt sogar der haitianische Staat zur Bezahlung der Lehrergehälter mancher Schulen bei. 

Beim Thema Bildung geht es nicht nur um Gebäude, Schulmaterial, Lehrkräfte und deren Aus- und Fortbildung sowie deren Gehälter. Hinzu kommt noch ein einfaches Essen für die Schüler, denn bekanntlich studiert ein leerer Magen nicht gern. All dies muss bedacht werden, denn ein Idealzustand ist noch längst nicht erreicht.

Es geht jedoch stetig aufwärts: auch wenn nicht alle Kinder die Grundschule bis zur 9.Klasse beenden oder einen Schulabschluss schaffen, gehen mehr als 80% der Kinder hier zur Schule! Im Rahmen
dieser Aufwärtsentwicklung unterstützen wir weiterhin die sieben Schulen mit einem monatlichen Gesamtbeitrag von 2000 Euro. Es geht
darum, den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen dabei zu helfen, ihre Lebensverhältnisse bewusst zu gestalten, um in Zukunft ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen zu können.

Wie es sich Paul Antoine gewünscht hat, haben sich die Schulen zum jetzigen Zeitpunkt zu bedeutsamen Entwicklungskerne im ländlichen
Raum entwickelt. Sie sind wichtige Treffpunkte der Bevölkerung zur Eigenmotivation und Projektorganisation: Hier besprechen die Eltern sowie die Gesamtbevölkerung ihre Alltagsprobleme. Hier werden aber auch die Projekte und Aktivitäten diskutiert und geplant, die die Schulen, die Trinkwasserversorgung für die Schule und die Bevölkerung, die Alphabetisierung und Baumpflanzungen, die handwerklichen Aktivitäten wie Bäckerei oder Flechterei und nicht zuletzt die Anleitung zur Ersten Hilfe angehen. Somit kommt den
Schulen eine weitaus wichtigere Rolle als die der bloßen Vermittlung von Bildung zu.

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